Atme vier Schläge ein, halte vier, atme vier aus, halte vier – vier Runden. Diese Struktur beruhigt, klärt und schenkt Präsenz. Wenn der Waggon laut ist, zähle im Stillen mit und verankere die Aufmerksamkeit im Brustkorb. Nach der Übung prüfe sanft, ob die Lust aufs Scrollen gesunken ist und erlaube dir, gelassen weiterzufahren.
Statt Details zu fixieren, öffne den Blick und lass Eindrücke durchziehen: Farben, Bewegungen, Stimmen, Lichtwechsel. Kein Festhalten, nur registrieren. Diese weite Aufmerksamkeit reduziert mentale Enge und verhindert, dass du in Benachrichtigungs-Schlingen festsitzt. Kombiniert mit ruhigem Atem entsteht ein klarer, freundlicher Zustand, der die nächste Entscheidung leichter, bewusster und konstruktiver macht.
Notiere auf dem Weg drei kleine Beobachtungen, für die du dankbar bist: ein Lichtreflex, ein freundlicher Blick, ein wolkenloser Streifen Himmel. Halte es schlicht und wiederholbar. Diese Praxis stärkt Resilienz, verschiebt die Aufmerksamkeitsbalance Richtung Positives und mindert das Bedürfnis nach schneller, digitaler Ablenkung. Weniger Reizhunger, mehr stille Zufriedenheit unterwegs.
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